Die vorherrschenden Werkstoffe im Bahnbau sind Stahl und Faserverbundwerkstoffe. Holz? – diese Zeiten sind längst vorbei! Doch haben wir hier eventuell das berühmte „Brett vor dem Kopf“?! Mittels neuer Berechnungsmethoden und Verfahrenstechnologien werden holzbasierte Hochleistungswerkstoffe entwickelt, die ihren Hauptkonkurrenten in vielerlei Eigenschaften, wie Leichtbaupotenzial, Crash- oder Brandsicherheit, in nichts mehr nachstehen und ganz nebenbei noch die Ökobilanz im Mobilitätssektor verbessern.

Mit dem neuen Format SET4FUTURE Cross-Industry Lab suchen wir gezielt den Austausch mit anderen Branchen, um alte Denkmuster zu durchbrechen, neue Herangehensweisen kennenzulernen und damit einen Nährboden für innovative Lösungen für die eigene Branche zu schaffen. Im Rahmen dieser Veranstaltung, durchgeführt in Kooperation mit dem sächsischen Innovationscluster im Bereich Forst – Holz – Papier LignoSax e. V., denken wir das Thema „Holzwerkstoffe im Fahrzeugbau“ neu:

  • Warum wurde bisher der Einsatz von Holzwerkstoffen im Schienenfahrzeugbau kaum in Betracht gezogen? Was sind die vermeintlichen Showstopper im Schienenfahrzeugbau?
  • Wo liegen die Potenziale von Holzwerkstoffen im Schienenfahrzeugbau?
  • Wie passen die Eigenschaften von Holzwerkstoffen und die Anforderungen des Schienenfahrzeugbaus zusammen?
  • In welchen Branchen werden Holzwerkstoffe bereits erfolgreich eingesetzt? Was lässt sich hiervon lernen?

Das Programm folgt in Kürze.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Innovationsclusters SET4FUTURE statt.

Anmeldung:
Die Teilnahme ist für SET4FUTURE-Partner kostenfrei. Für Mitglieder von Rail.S und LignoSax sowie sonstige Teilnehmer wird ein (ermäßigter) Organisationsbeitrag erhoben. Interessenten für das Format können sich jetzt schon unverbindlich unter veranstaltungen@rail-s.de anmelden.